Offene Arbeit

Die offene Arbeit ist unser auserwähltes Konzept, welches wir aus tiefster Überzeugung, in ständiger Reflexion mit den uns anvertrauten Kindern täglich leben und erleben wollen.

Wir wollen die natürlichen Lernmotivationen der Kinder und ihre selbständigen Lernfähigkeiten nutzen. Hierbei gilt es, die Lerninteressen der Kinder zu erkennen und den Handlungsbedarf der jungen Menschen in ihrem Alltag wahrzunehmen. Genaue Lernvorgabe gibt es nicht bzw. sind nur im geringen Umfang vorzufinden.

Bei uns "Am Zauberwald" ist das Ziel nicht: "Lesen, Rechnen, Schreiben" lernen, sondern das Sich-Erleben, mit all den Möglichkeiten im täglichen Ausprobieren mit Erforschen, die sozialen Kontakte mit anderen Kindern einzugehen, die Stabilität der Persönlichkeit  zu festigen sowie die emotionale Reife jedes einzelnen Kindes zu optimieren.

Wir verstehen uns als Begleiter der Kinder; wir geben Anregungen und Impulse, bestärken und unterstützen die vorhandene Motivation, die Ideen und Lernleistungen der Heranwachsenden.

Ganz wichtig in unserem Haus ist uns die Selbstbestimmung der Kinder, die wir so weit wie möglich zulassen bzw. herausfordern. Dadurch handeln die Kinder selbständiger und gewinnen den zutreffenden Eindruck, Lernziele, Lernwege und Lernergebnisse weitgehend selbst gefunden zu haben.

 

Wie sehen das Kind als "Konstrukteur seiner eigenen Entwicklung", wir dagegen verstehen uns "nur" als die Ko-Konstrukteure.

Das Wachsen an dem Prozess, ja die eigene Planung und Entscheidungsmitarbeit ist es worauf es uns "Am Zauberwald" ankommt. 

Auch die Themen der Kinder auf dem Alltag außerhalb der Kita müssen und sollen einen Platz erhalten. Denn dies sind die zentralen Situationen in ihrem Leben, diese gilt es ernst zu nehmen und mit zu integrieren.

 

Mit der offenen Arbeit verfolgen wir die Absicht, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, seine individuellen Stärken zu entdecken und diese auch zu entfalten.


Wochenplan

Montag

                               Wald und Gartentag

Dienstag

Altershomogene Gruppen

„Offene Tür“

 

Mittwoch

                Religionspädagogisches Angebot sowie

                                               Turnen

 

Donnerstag

                                      Sprachförderung

 

Freitag


Spielzeugtag, Faustlos ***

Gemeinsamer Abschlusskreis

 

 

 

*** Faustlos ist ein für Schulen und Kindergärten entwickeltes, hochstrukturiertes und wissenschaftlich evaluiertes Gewaltpräventionsprogramm. Faustlos gehört in über 10.000 deutschsprachigen Institutionen zum festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Die Faustlos-Curricula fördern gezielt sozial-emotionale Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut

 

Individuell bzw. situationsorientiert finden verschiedene Angebote statt:

* Geburtstagsfeiern, Aktionen Fasching, Gottesdienste, Feste, Ausflüge, Ferienprogramme

* Projekte wie z.B. (Würzburger Trainingsprogramm der Vorschulkinder von Februar -Juli)

* Rückenschule (Dez.- Jan),

* Kröten sammeln (März-Mai)

 


Hier sehen Sie die altershomogenen Gruppen im Jahr 2016 / 2017

 

  

Die 2-4 Jährigen sind dieses Jahr der "Vogel-Club" und werden von Claudia Hehner und Anna Dietrich betreut

 

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Die 4-5 jährigen sind dieses Jahr "der Drachen-Club" und werden

von Lizzy Bohm-Magerl betreut.

 

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 Die Vorschulkinder sind in diesem Jahr die "der Fisch-Club " und werden von Sonja Hanke und Uwe Friedmann betreut


Waldtag

Seit vielen Jahren konzeptionell verankert ist unser wöchentlicher Waldtag. Nach dem Wochenende kommen die Kinder mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen zurück in die Einrichtung. Oft tragen sie nicht nur den Rucksack auf ihrem Rücken, sondern bringen auch intensive Eindrücke der letzten zwei Tage mit. Da diese sehr unterschiedlich sind (Fernsehkonsum, Besuche auf Festen und Feiern, lange Abende mit der Familie,…), empfinden wir Erzieherinnen das Zusammensein in der Natur, ohne begrenzende Kindergartenwände, für die Kindergruppe als entspannend.

 

So machen sich also jeden Montagmorgen zwei Erzieherinnen mit allen Kitakindern auf den Weg in den „Zauberwald“. Hier gibt es tatsächlich jede Woche etwas Neues zu entdecken. Die Kinder finden rasch in ein intensives Spiel, bauen beispielsweise mit Baumstämmen und Stöcken ein Tipi oder erforschen Erde, finden kleine Tierchen… dem Entdecken sind hier keine Grenzen gesetzt!

 

Die Erfahrungen für die Kinder sind hier elementar und ganzheitlich, denn sie sind einfach mit allen Sinnen am Werk. Ein großer Entwicklungsbereich findet sich im Wald im motorischen Bereich. Schon auf dem Weg und natürlich auch vor Ort finden sich sehr unterschiedliche Bodenbegebenheiten, die die motorische Sicherheit fördern, so wie auch das Erklettern von Bäumen, balancieren, wippen, …

 

Ein Tagesablauf: Kurz nach 9 Uhr, wenn die Kinder gebracht wurden, stellen sich alle Kinder zum Zählen am Tor auf und anschließend geht’s los, auf dem Waldweg, der hinter dem Kindergarten verläuft. Kurz darauf treffen wir uns zum Morgenkreis am „Steinbruch“, nehmen uns gegenseitig wahr, besprechen Besonderheiten, stimmen über das heutige Ziel ab, singen miteinander und wünschen uns „Einen schönen Guten Morgen!“

 

Danach geht’s noch ein Stückchen weiter, bis zum Tipi oder zum Kletterbaum. Dort angekommen finden sich die Kinder (und Erzieherinnen) meist in Kleingruppen zusammen, frühstücken und/ oder spielen frei.

Gegen halb 12 machen wir uns nach dem Zählen auf den „Heimweg“.

 

Die Ausrüstung der Kinder sieht folgendermaßen aus:

* ein Rucksack,

gefüllt mit einem

* gesunden Frühstück und Getränk

 

Die Erzieherinnen haben ein „Erste-Hilfe-Set“, das Kindergartenhandy sowie Toilettenpapier und Wechselwäsche dabei.